Community Spezial: Eure Fragen zu „gesundem“ Zucker, Hormonen und mehr Energie
Shownotes
„Kann man einen Marathon laufen und trotzdem auf Industriezucker verzichten?“ „Warum habe ich zeitweise auf Sojaprodukte verzichtet?“ Und: „Sind Honig oder Ahornsirup wirklich gesündere Alternativen zu Zucker?“
In dieser besonderen Folge meines Podcasts DA GEHT NOCH WAS widme ich mich wieder ganz Euren Fragen. Wir sprechen darüber, wie der Körper auch bei langen sportlichen Belastungen ohne Traubenzucker-Gels mit Energie versorgt werden kann, welche Rolle natürliche Kohlenhydratquellen spielen und warum eine gute Vorbereitung oft wichtiger ist als schnelle Zuckerzufuhr.
Außerdem geht es um Soja, Hormone und die Wechseljahre. Ich erzähle, weshalb ich eine Zeit lang bewusst auf Sojaprodukte verzichtet habe, was hinter dem Begriff Östrogendominanz steckt und warum Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Wassereinlagerungen viele Frauen gerade in der Perimenopause beschäftigen.
Natürlich sprechen wir auch über den Mythos vom „gesunden Zucker“. Was unterscheidet Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft wirklich von Haushaltszucker? Warum verarbeitet unser Körper diese Süßungsmittel oft ähnlicher, als viele glauben? Und weshalb kann selbst eine kleine tägliche Menge für manche Menschen den Weg zurück in alte Heißhunger-Muster ebnen? Ich verrate es Euch. Eure Anastasia
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– Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:01: Früher oder später kam dann doch das Feedback nach vier Monaten, nach sechs Monaten wieder komplett rückfällig geworden.
00:00:08: Trotz der geringen Menge pro Tag und da waren sie wieder voll drin, voll in der Heißunger-Spirale Und Sie mussten wieder den Inzug machen.
00:00:16: Für lange Läufe sind ja diese komplexen Kohlenhydrate sehr wichtig und nicht der raffinierte Zucker.
00:00:24: Also der Körper kann das schon ohne.
00:00:26: Der Körper unterscheidet einfach nicht, ob die Glucose oder der Fruchtzucker aus Haushalt-Zucker kommt.
00:00:32: Aus Honig?
00:00:33: Oder eben auch Aaronsiro... Da geht noch was!
00:00:38: ...der Gesundheitspodcast mit Anastasia Zamponidis.
00:00:43: Hallo Kalimera und herzlich willkommen in meinem Podcast.
00:00:46: da geht noch etwas.
00:00:48: Auf Grund großer für mich kaum nachzugehender Nachfrage gibt es nochmal eine Folge.
00:00:56: eure Fragen.
00:00:57: Das ist ja eigentlich auch der ursprüngliche Grund für diesen Podcast!
00:01:01: Ich will auch nicht groß rumreden, damit wir einige behandeln können sind sehr interessante spannende Fragen wie immer.
00:01:07: im besten Fall ist hier eine Frage dabei die ihr euch vielleicht auch schon gestellt habt.
00:01:13: ich habe hier übrigens das muss ich noch kurz erzählen in tessaloniki ane griechen aus deutschland getroffen in einem wunderschönen café Zucker frei zu werden.
00:01:27: Aber sie strauchelt, hat sie erzählt.
00:01:30: Sie hat genauso wie ich ein Haus in Reikidiki und wird jetzt im Oktober auf mein Retreat kommen.
00:01:37: Deswegen der Hinweis von mir an dieser Stelle wenn ihr eh vor Ort seid.
00:01:41: einige von euch haben nämlich gefragt könnt ihr natürlich auch dabei sein und woanders als in unserem Retreat Hotel schlafen?
00:01:49: ganz klar kein Problem von unserer Seite.
00:01:53: So, jetzt zu euren Fragen.
00:01:55: Es geht unter anderem um gesunden Zucker in Anführungsstrichen Fragezeichen und auch um den Bedarf an kurzfristigen hohen Energiebedürfnissen – und zwar Claudia Atenreißig aus Rostock sie rennt Marathon will aber auch zuckerfrei leben in Zukunft.
00:02:16: Sie möchte wissen wie sie denn ohne diese Quelle von schnellen Kohlenhydraten, also Traumzucker auch einen Marathon durchstehen kann.
00:02:27: Also Claudia das willst du dir wirklich antun?
00:02:29: Okay okay ich beantworte gerne deine Frage!
00:02:32: Also wenn du Marathon laufen möchtest und auf Industriezucker, Traubenzucker verzichten willst ist das grundsätzlich möglich.
00:02:42: aber man muss auch ein bisschen mitdenken organisieren Alltagsernährung, Training und natürlich Wettkampfversorgung unterscheiden.
00:02:53: Also da kann man schon im Vorfeld und währenddessen was machen.
00:02:57: Erstmal im Alltag ganz generell musst du natürlich deine Kohlenhydratspeicher schön auf ganz natürliche Art und Weise auffüllen.
00:03:05: Deine Muskulatur spreichert ja diese Energie und die soll ja auch fit sein für den großen langen Lauf.
00:03:12: Da wären zu nennen ganz klar Haferflocken, Kartoffeln, Süßkartoffeln.
00:03:17: Vollkornreis, Vollkernbrot und solche Obstorten wie Bananen oder auch getrocknete Datteln und Feigen alles gesunde Quellen für Kohlenhydrate.
00:03:29: Für lange Läufe sind ja diese komplexen Kohlenhydrate sehr wichtig Und nicht der raffinierte Zucker als der Körper kann das schon ohne.
00:03:39: Wenn du dann am großen Tag vor dem Lauf stehst, bitte nicht direkt davor essen oder auch sechs Stunden vorher.
00:03:48: Ideal wäre es so zwei bis vier Stunden vorher und da könntest du dann Haferflocken mit Banane zum Beispiel, Vollkornreis mit etwas Gemüse.
00:03:57: Du könntest Kartoffeln essen Trockenfrüchte datteln, was immer du möchtest.
00:04:04: Nicht zu viel in moderaten Mengen ja?
00:04:06: Das liefert ausreichend Kohlenhydrate ohne dass du dann erstmal auf Industriezucker zurückgreifen musst.
00:04:14: Während des Marathons wird es denn natürlich tricky das ist mir völlig klar.
00:04:18: aber auch da habe ich auch schon Rückmeldungen von Leuten bekommen die das tatsächlich hinbekommen haben.
00:04:24: Es ist ja so dass ungefähr ab neunzig Minuten so eine hohen Belastungsdauer die meisten Läufer zusätzliche Kohlenhydratzufuhr benötigen, um das Ganze durchzustehen.
00:04:36: Hier kann man auf jeden Fall mit Trockenfrüchten arbeiten.
00:04:40: Such dir was aus oder alles Datteln, Rosinen, Feigen aber auch Bananenstücke.
00:04:46: eine sehr gute Quelle.
00:04:47: ja natürlich die Ungezuckerten sind trotzdem sehr süß.
00:04:50: Man kann natürlich auch im Vorfeld Energieriegel selber machen Aus Haferflocken, Dattel, Samennüssen, Kernen.
00:04:59: Im Grunde ist es so, dass der Körper nicht unterscheidet, woher denn die Glucose stammt.
00:05:04: Es geht wie immer um Verarbeitung, Verträglichkeit und hier natürlich ein großer Faktor Transportierbarkeit.
00:05:11: Und da kann es natürlich schwierig werden!
00:05:13: Ich weiß das viele während eines Laufs diese zuckerhaltigen Gels sich rein pfeifen.
00:05:20: wenn ihr Unterstützung habt vor Ort Könntet ihr während des Laufs beliefert werden?
00:05:26: Es ist mir schon klar, dass man mit so einem Riegel jetzt nicht gerne zwanzig-vierzig Kilometer laufen möchte.
00:05:31: Es ist ein bisschen umständlicher aber wie gesagt von einigen schon umgesetzt und da wurde befunden ja es kann funktionieren.
00:05:42: Lasst es mich doch wirklich gern wissen ob du das probiert hast und wie es dann lief.
00:05:47: Ja so oder so?
00:05:50: So?
00:05:50: jetzt kommt die nächste Frage von Petra, sie ist fünfundvierzig und kommt aus Saarbrücken.
00:05:58: Okay?
00:06:00: Warum hast du eine Weile auf Sojaprodukte verzichtet?
00:06:04: Du bist auch in dem Alter wo das durchaus interessant sein könnte für dich.
00:06:08: als ich so um die fünfzig anfing also dass es jetzt schon sieben Jahre her nachts aufzuwachen nicht einfach nur so sondern wachwach ihr wisst was ich meine habe ich recherchiert und mal geschaut, was homonell bei mir los sein könnte.
00:06:23: Irgendwann hab' ich auch meinen ersten Test gemacht.
00:06:25: einen Speicheltest kann man ja auch zu Hause machen und dann einschicken lassen.
00:06:30: das Ergebnis war zu erwarten.
00:06:32: mein Progesteron war etwas niedriger und mein Oestrogen relativ höher.
00:06:41: also sowas nennt man auch Oestrogendominanz.
00:06:44: einfach gesagt Da Soja-Produkte eine hormonelle Wirkung haben können, habe ich sie erstmal weggelassen.
00:06:53: sehr viel konsumiert habe.
00:06:54: Das muss ich schon sagen, Sojamilch, Tofu Tempé, Sojasauce Edamame... Ich denke kleine Mengen sind wirklich so oder so.
00:07:02: egal in welcher Phase eures Lebens ihr seid völlig okay.
00:07:06: aber bei mir war es eben auch viel.
00:07:07: ja das habe ich auch in meinem Buch Hot Stuff kurz angesprochen indem mich alle meine selbst angewandten Tipps und auch leckere Rezepte aufgeschrieben haben genau für diese Phase unseres Lebens.
00:07:18: Aber lass uns nochmal genauer hinschauen Was versteht man denn unter Oestrogendominanz?
00:07:25: Also das ist jetzt nicht unbedingt, dass eine Frau zu viel Oestrogen hat.
00:07:30: Gemeint ist mehr das Verhältnis zwischen Oestrogen und Progesterone.
00:07:35: ja es ist so ein bisschen zugunzen des östrogens verschoben und gerade in dieser Perimenopause, das sind die Jahre vor der eigentlichen Pause den Wechseljahren wo man sich dann vielleicht auch in diesem Jahr befindet indem Demonstration ganz weg bleibt.
00:07:54: In dieser Periminopause werden die Eisprünge unregelmäßiger dadurch wird häufig weniger progesterone gebildet Die schwankt oft stark.
00:08:10: Kann zeitweise relativ hoch sein, kann aber auch phasenweise niedrig sein ja?
00:08:16: Es ist nicht zwingend mehr Östrogen generell vorhanden als früher, aber das Verhältnis zum Prugosteron ist so ein bisschen im Vorteil vom Oestrogen.
00:08:26: Typische Beschwerden also falls sie jetzt vielleicht kann auch schon Ende dreißig sein Mitte vierzig, Ende vierzig sein.
00:08:34: typische Beschwärten sind Brustspannen Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Migräne oder generell Kopfschmerzen.
00:08:44: Starke oder verlängerte Monatsblutungen, Gewichtszunahme, Schlafstörungen – das hatte ich!
00:08:51: So und ein wichtiger Punkt ist.
00:08:54: dieser Begriff Estrogendominanz ist in der Natur heilkundlichen Medizin sehr verbreitet ja?
00:09:01: In der Wissenschaft medizin wird er weniger verwendet weil dort eben auch einfach gesagt wird, dass viele Beschwerden der Perimenopause durch die starken Hormonschwankungen selbst erklärt werden.
00:09:15: Ich finde den Begriff aber sehr gut, weil das bei mir eben einfach so ausgeprägt war.
00:09:21: Durch meinen sehr hohen Sojakonsum wollte ich einfach sicher gehen, dass sich nicht zusätzlich noch ein Faktor dazu bringe.
00:09:28: Das habe ich ganz einfach für mich entschieden ohne ärztliche Beratung.
00:09:32: Mittlerweile esse ich wieder mehr.
00:09:34: Sehr viel würde ich sagen, weil meine Schlafstückungen sich jetzt auch eingependet haben.
00:09:40: Also da ist immer ein Licht am Ende des Tunnels.
00:09:43: Es gibt Frauen die haben ihre Schlafprobleme ja mit Hormonersatztherapie verbessern können also mit den bioidentischen Hormonen aber genauso habe ich auch mit Frauen gesprochen.
00:09:55: Da hat sich nichts verbetzert trotz Einnahme.
00:09:57: das müsste ja wie immer am ende des Tages selbst entscheiden.
00:10:01: So, und jetzt kommen wir auch schon zur letzten Frage.
00:10:04: Die finde ich ganz besonders spannend weil es ja um mein Steckenpferd Zucker geht.
00:10:10: Claudia, dreifünfzig aus Hannover fragt in den sozialen Netzwerken wird sie häufig bespielt mit Anzeigen über gesunden Zucker in Anführungsstrichen zum Beispiel Honig- und Ahrensirup.
00:10:23: Wieso lasse ich denn beides trotzdem weg?
00:10:28: Also Claudia, am besten nicht so viel Social Media konsumieren.
00:10:31: Das wäre schon mal der erste Tipp.
00:10:34: und es stimmt!
00:10:35: Es stimmt tatsächlich Honig wird oft als natürlicher oder gesünderer Süßstoff Zucker wahrgenommen.
00:10:44: Das Problem ist nur chemisch betrachtet besteht er zum größten Teil aus Bingo Zucker.
00:10:51: Ungefähr, es kommt je nach Sorte drauf an und nach Imka ist ja klar.
00:10:56: Im besten Fall handelt es sich um nicht gestreckten Zucker natürlich.
00:11:01: Fünfunddreißig bis ungefähr fünfundvierzig Prozent aus Fuktose also Fruchtzucker, fünfundzwanzig bis fünfund dreißig Prozent Glucose also Traubenzucker etwas Wasser circa fünfzehn Prozent und dann auch geringe Mengen Mineralstoffe, Vitamine, Enzyme und auch Pflanzenstoffe.
00:11:22: Der Zuckeranteil liegt insgesamt bei ungefähr achtzig Prozent!
00:11:30: Und das ist auch der Grund warum er im Körper ähnlich wie Zucker behandelt wird.
00:11:35: Der Körper unterscheidet einfach nicht ob die Glucose oder der Fruchtzucker aus Haushaltzucker kommt, aus Honig oder eben auch Ahornsirup.
00:11:46: Die Zuckerbausteine werden aufgenommen, verstoffwechselt und es ist egal aus welcher Herkunft sie stammen.
00:11:54: Gibt es denn Unterschiede zum Haushaltszucker?
00:11:57: Ja aber die sind wirklich viel kleiner als viele glauben.
00:12:01: Wir wissen ja, Haushalts-Zucker besteht zu fünfzig Prozent aus Glukose und zu fünftig Prozent aus Koktose.
00:12:06: also der Unterschied ist wirklich gering.
00:12:09: Und ja Honig enthält Stoffe wie Antioxidantien Enzyme und Spurenelemente Aber Obwohl diese Stoffe ja durchaus positive Eigenschaften haben, sind sie ja mengenmäßig im Honig sehr gering.
00:12:24: Um dann wirklich eine relevante Menge aufzunehmen müsste man so viel Honig essen dass man wirklich zuviel Zucker zu sich nehmen würde.
00:12:34: das hebt sich ja dann im Grund auch auf!
00:12:37: Honig ist ein Naturprodukt aber ernährungsphysiologisch in erster Linie Zucker.
00:12:45: Also so kann man das zusammenfassen.
00:12:47: und vielleicht jetzt auch noch zu Ahorn-Sirup kurz.
00:12:49: Ich kann mich erinnern, als ich nach dem Abitur knapp zwei Jahre in Amerika gelebt habe, hab' ich immer die Pancakes mit Ahornsirup gegessen.
00:12:58: Ich weiß auch dass es lecker war!
00:13:00: Kann mich erinnern... Es wurde in Amerika auch als völlig gesunder Zucker bezeichnet.
00:13:07: Ja ist schon traurig.
00:13:08: Was is AhornsIRUP überhaupt?
00:13:10: Der Sirup wird aus dem Saft von AHORN Bäumen gewonnen eingekocht, dabei verdammt ja dann immer klar Wasser und der Zucker konzentriert sich.
00:13:20: Und hier geht es dann so um sechzig bis siebensechzig achtundseitig Prozent Zucker überwiegend Saharose also der Haushaltszucker.
00:13:29: Es ist auch etwas Wasser noch vorhanden und auch Mineralstoffe Mangarn Zink Kalium Calcium Aber kleine Mengen Auch ein paar Pflanzenstoffe und sogar Antioxidantien.
00:13:43: Wieso ist das aber am Ende des Tages für den Körper auch wieder nur Zucker?
00:13:48: Ja, wir müssen vergleichen.
00:13:51: Traubenzucker, Fuchtsucker, im Industrie-Zucker.
00:13:58: Es ist also der komplett selbe Effekt in unserem Körper.
00:14:03: Der selbe Stoffwechselweg wird begangen unabhängig davon ob das jetzt Ahornsirup ist oder ob der Zucker aus der Zuckerdose kommt.
00:14:11: Hat denn Ahornsirup vielleicht Vorteile?
00:14:15: Na ja, also da fällt mir jetzt wirklich nur der Geschmack ein.
00:14:17: Industriezucker ist ja geschmacklos.
00:14:19: Ahornsirob hat ein schönes Aroma – Ja!
00:14:22: Und auch die Mineralstoffe und Antioxidantien wären ein Unterschied.
00:14:26: aber genauso wie beim Honig wir müssten da wirklich einen halben Liter von Zohns nehmen.
00:14:31: Da könnt ihr euch denken das ist keine gute Idee.
00:14:35: Kurz zusammengefasst ahornsirups ist auch eine Turprodukt kann man sagen, aber kalorisch gesehen und die Wirkung im Körper genauso schlecht wie Zucker.
00:14:46: Naja vielleicht sollte ich auch noch erwähnen dass Ahornsirup einen niedrigeren glychemischen Index als Honig hat... Was wir am Ende des Tages nicht vergessen dürfen und das ist ja wirklich mein Hauptarmgument.
00:14:58: All diese extremen Süßungsmittel, ob sie jetzt aus dem Labor oder aus der Fabrik kommen oder eben auch natürlich sind.
00:15:05: Sie bringen wieder eine sehr extreme Süße mit die unseren Geschmack So beeinflussen, dass wir eben nur noch wieder diesen extremen süßen Geschmack als Süße empfinden und nicht mehr die Karotte so wie ich heute oder die rote Paprika.
00:15:21: Und das möchte ich nicht verändern weil dann eben die Versuchung groß ist immer wieder diese extreme Süße haben zu wollen.
00:15:30: Ich kann mich auch noch an ein Argument erinnern Honig gab es doch schon immer also seit es Menschen gibt.
00:15:36: Wir haben schon immer Honig gehabt weil es die Bienen ja auch schon immer mit uns gab.
00:15:41: Ja, das stimmt!
00:15:42: Aber die längste Zeit unseres Daseins hatten wir im keine Supermärkte wo wir gleich zwanzig Gläser kaufen konnten und wir sind nun mal ein schwaches Geschlecht.
00:15:52: Wenn die Auswahl da ist wenn das Angebot da ist es schwierig zu widerstehen und das ist der Grund warum früher dem Honig natürlich völlig okay war weil die Leute einfach gar nicht viel davon hatten.
00:16:04: also Um unsere Zuckerkonditionierung aus Kindestagen aufzuheben und die wieder umzukehren, sollten wir auch auf Honig verzichten.
00:16:14: Und ich bekomme die Bestätigung von den Frauen mit denen ich arbeite.
00:16:18: Ich habe mit einigen gesprochen, die total zuckerfrei gelebt haben aber auf einen Teelöffel Honig am Tag.
00:16:26: Darauf wollten sie nicht verzichten.
00:16:28: Früher oder später kam dann doch das Feedback nach vier Monaten, nach sechs Monaten wieder komplett rückfällig geworden.
00:16:35: Trotz der geringen Menge pro Tag.
00:16:37: und da waren sie wieder voll drin, voll in der Heißungsspirale Und Sie mussten wieder den Inzug machen und beim nächsten Mal haben sie ihn dann weggelassen und dann war alles gut so.
00:16:47: aber ihr entscheidet ja Ihr könnt auch gerne ausprobieren.
00:16:52: Ihr könnt mir auch gern wieder andere Fragen stellen, denn in unserem Leben geht immer was!
00:16:57: In dem Sinne bis nächste Woche, tschüss und bye-bye!
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